Stoßwellentherapie (ESWT)

Die Extrakorporale Stosswellentherapie – bislang sehr erfolgreich bei Nieren-, Harn- und Gallensteinen – stellt nun auch in der Orthopädie eine neuartige Behandlungsform zur Schmerztherapie bei knochennahen Weichteilschmerzen dar.

Die Extrakorporale Stosswellentherapie ist eine von außen durch das Gewebe gehende Stosswelle, die mittels spezieller Technik direkt an den Schmerzpunkt gelangt.

Welche Beschwerden kann man damit behandeln?

  • Kalkablagerungen im Schulter- Arm- Bereich, Schulter- Arm- Beschwerden
  • der bekannte Tennisarm
  • Golferarm
  • Fersensporn
  • Schmerzen der Achillessehne
  • Sehnenentzündungen
  • Pseudarthrosen (Frakturheilungsstörungen)

Wie schmerzhaft ist diese Behandlung?

Zu Beginn der Behandlung kommt es zu kleinen, stichartigen Schmerzen. Im weiteren Verlauf tritt ein s. g. Gewöhnungseffekt ein. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit der Schmerzmittelgabe durch Ihren behandelnden Arzt.

Wie lange dauert die Behandlung?

Ca. 10- 20 Minuten

Wie oft muss ich behandelt werden?

Ganz unterschiedlich, je nach Ausprägung Ihres Beschwerdebildes. Häufig reichen 3 Behandlungen aus, doch können wir keine allgemeine Regel ausgeben.

Erspare ich mir dadurch eine Operation?

Nach umfangreichen (veröffentlichen) Untersuchungen beträgt die Heilungsrate ca. 70- 80%.
Wir führen die Stoßwelle in unserer Praxis als einer der 1. Anwender in Deutschland seit 1995 durch.

Welche Nebenwirkungen kann es geben?

Nach langjährigen Erprobungen und Untersuchungen konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

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